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Bestattung von A-Z

… zur schnellen Information

Die folgende Auflistung soll bewusst nicht den Ansprüchen eines Lexikons genügen, sondern erklärt in einfachen Worten die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Bestattung. Auf diese Weise können sich alle, die sich mit diesem Thema beschäftigen wollen oder müssen, umfassend informieren. Nur wer die Begrifflichkeiten kennt, kann sich vor schwerwiegenden Missverständnissen schützen. Bei unserer Auswahl handelt es sich um Begriffe, die aus unserer Erfahrung am häufigsten hinterfragt oder falsch verstanden werden.

Alternative Bestattungsarten
Unter alternativen Bestattungsarten versteht man solche, die sich neben den bekannten Bestattungsarten, wie z.B. Erdbestattung, Feuerbestattung und Seebestattung, in den letzten Jahren zunehmend entwickelt haben. Zu den häufigsten alternativen Bestattungen gehören Baumbestattung, Waldbestattung und die Verstreuung in Holland. Diamantbestattung, Luftbestattung und Weltraumbestattung sind eher Randerscheinungen.

Amtsärztliches Attest
Das amtsärztliche Attest wird nach der zweiten Leichenschau durch den Amtsarzt ausgestellt und gibt den Verstorbenen für die Feuerbestattung frei. Das amtsärztliche Attest bescheinigt, dass es keine Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod gibt. Die zweite Leichenschau ist nur bei einer Einäscherung zwingend vorgeschrieben.

Anonyme Bestattung
Dem Wortlaut nach ist die anonyme Bestattung die Beisetzung in ein „ namenloses Grab“. Dabei handelt es sich um Gräber, ohne Kennzeichnung, die meist mit Rasen
( daher auch Rasengrab oder Wiesengrab genannt ) oder Bodendecker bewachsen ist. Die anonyme Bestattung findet in der Regel ohne das Beisein der Angehörigen statt.

Aschekapsel
Die Aschekapsel ist das schmucklose Behältnis, in welchem die Asche direkt nach der Verbrennung am Krematorium eingefüllt wird. Die Aschenkapsel wird mit den persönlichen Daten des Verstorbenen und dem Datum und Ort der Einäscherung versehen.

Aufbahrung
Unter Aufbahrung versteht man das Ausstellen eines Verstorbenen nach gründlicher hygienischer Versorgung durch den Bestatter. Sie findet in einer Friedhofszelle oder im privaten Abschiedsraum im Beerdigungsinstitut statt.

Ausgrünung
Das Ausgrünen des Grabes bezeichnet die Friedhofs- oder Gärtnerleistung, bei der das geöffnete Grab mit frischem Tannengrün oder mit Matten für die Beerdigung verschönert wird.

Baumbestattung
Die Urne wird unmittelbar an einer Baumwurzel beigesetzt. Hierzu wird meist eine vergängliche Bio-Urne verwendet. Der Baum kann als Familienbaum oder als Gemeinschaftsbaum gekennzeichnet werden.

Bestattungsfahrzeug
Bestattungsfahrzeuge sind Spezialfahrzeuge, die für den Transport von Verstorbenen ausgerüstet worden sind. Umgangssprachlich wird dieser Überführungswagen auch als  „Leichenwagen“ bezeichnet.

Bestattungspflicht
In Deutschland besteht Bestattungspflicht, das heißt, dass jeder Verstorbene oder dessen Asche  bestattet werden müssen. Es ist in Deutschland nicht gestattet, die Urne im eigenen Garten zu beerdigen oder in einer Privatwohnung aufzubewahren.

Bestattungspflichtiger
Bestattungspflichtige sind immer die nächsten noch lebenden Verwandten des Verstorbenen. Also vorrangig die Ehepartner, dann folgen die Eltern und ( Enkel- ) Kinder oder sogar die Geschwister des Verstorbenen. Das heißt, dass diese Personen dazu gesetzlich verpflichtet sind, die Bestattung des verstorbenen Verwandten zu regeln und die anfallenden Kosten zu tragen.

EFEU
Wie die meisten immergrünen Pflanzen ist die EFEU-Pflanze Sinnbild der Unsterblichkeit. Die unverändert grüne Farbe und der rankende, gleichsam sich anschmiegende Charakter der Pflanze ließen sie im antiken Griechenland auch zu einem Symbol der Freundschaft und Treue werden.

Einsargung
Einsargung bezeichnet das Einbetten des Verstorbenen in den Sarg.

Erdbestattung
Unter Erdbestattung versteht man die Beisetzung eines Verstorbenen mit Sarg, der in die Erde gelassen wird.

Exhumierung
Exhumierung ist die Ausgrabung eines Leichnams, der bereits bestattet wurde, aus seinem Grab.

Feuerbestattung
Unter Feuerbestattung versteht man die Verbrennung eines Verstorbenen in einer dafür vorgesehenen Verbrennungsanlage. Die Einäscherung erfolgt immer mit Sarg. Die Anzahl der Feuerbestattungen ist in Deutschland zunehmend.

Friedhofszwang
In Deutschland besteht Friedhofszwang, das heißt, dass jeder Verstorbene oder dessen Asche  auf einem ausgewiesenen Friedhof ( auch Seefriedhof ) bestattet werden müssen. Es ist in Deutschland nicht erlaubt, die Urne im eigenen Garten zu beerdigen oder in der Privatwohnung aufzubewahren.

Friedwaldbestattung
Siehe Baumbestattung

Grabbereitung
Grabbereitung ist das Ausheben des Grabes für die Beisetzung. Die Grabbereitung umfasst das Schließen des Grabes nach der Beisetzung und je nach Friedhof auch das Ausgrünen. Die Grabbereitung  für eine Erdbestattung erfolgt meist mit einem Bagger und ist dementsprechend aufwendiger als bei einem Urnengrab.

Grabeskirche
Grabeskirchen sind umgebaute Kirchen, die mit Urnenkolumbarien ausgestattet wurden.

Gruft
Als Gruft werden im Volksmund meist mehrstellige Wahlgräber bezeichnet.

Hygienische Versorgung
Die hygienische Versorgung ist das Herrichten der Verstorbenen, das im Wesentlichen aus der Leichenwäsche und ähnlichen Maßnahmen besteht. Auch das professionelle Verschließen von Mund und Augen gehört zur hygienischen Versorgung. Die hygienische Versorgung wird bei EFEU nur in Rechnung gestellt, wenn eine Aufbahrung gewünscht wird.

Kolumbarium
Als Kolumbarium bezeichnet man ein Gebäude,  in welchem Fächer für die Aufnahme von Urnen gebaut wurden. Ein Kolumbarium steht meist auf einem Friedhof oder einem Krematoriumsgelände. Kolumbarien gibt es in Essen zum Beispiel am Parkfriedhof oder am Friedhof Überruhr.

Kondolenzbuch
Das Kondolenzbuch wird bei der Trauerfeier ausgelegt, um den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, durch Eintragung ihres Namens den Angehörigen zu kondulieren. Das Kondolenzbuch wird zur späteren Erinnerung den Angehörigen ausgehändigt.

Kremation
Kremation ist die technische Bezeichnung für den Verbrennungsvorgang eines Verstorbenen im Krematorium.

Krematorium
Das Krematorium ist der Ort, an dem die Einäscherung stattfindet. Seit einiger Zeit sind in Deutschland auch private Krematorien zugelassen, die auch nach den strengen gesetzlichen Auflagen arbeiten müssen.

Leichenpass
Der Leichenpass ist eine international verständliche Bescheinigung, die vom Ordnungsamt ausgestellt wird, wenn eine Überführung ins Ausland erfolgt. Falls benötigt wird ein EFEU-Mitarbeiter den Leichenpass für Sie besorgen.

Leichenschau
Leichenschau ist die ärztliche  Untersuchung eines Menschen zur Feststellung des Todes. Die Leichenschau kann von jedem Arzt ( außer Zahnarzt ) durchgeführt werden. Nach der Leichenschau stellt der Arzt die Todesbescheinigung aus.

Offene Aufbahrung
Siehe Aufbahrung

Ordnungsamtsbestattung
Eine Ordnungsamtsbestattung ist eine Maßnahme der Ordungsbehörde, bei der ein Verstorbener, dessen Angehörige sich nicht um die Bestattung kümmern, oder der keine Angehörigen hat, anonym beerdigt wird. Diese Bestattung wird durch einen vom Ordnungsamt bestimmten Bestatter durchgeführt und ist nur eine sog. Ersatzvornahme, d.h. die Angehörigen müssen die Kosten hierfür tragen ( siehe Bestattungspflichtiger ). In Essen ist es für die Angehörigen meist günstiger die günstigste EFEU-Bestattung in Auftrag zu geben. Rufen Sie uns an.

Private Abschiedsräume
Private Abschiedsräume sind institutseigene Räumlichkeiten, die ein privater Aufbahrungsraum oder eine private Trauerhalle sein können. Gut ausgestattete Beerdigungsinstitute bieten diesen außergewöhnlichen Service für die Trauernden zur besseren Trauerbewältigung an. Lassen Sie sich von Ihrem EFEU-Berater die Kostenvorteile der privaten Trauerräume erläutern.

Reihengrab
Reihengrab ist ein Einzelgrab, bei welchem die Angehörigen keine Auswahlmöglichkeit haben. Ein Reihengrab kann nicht für weitere Beisetzungen verlängert werden.

Requiem
Als Requiem wird in der katholischen Liturgie die Begräbnismesse für Verstorbene bezeichnet. Bekanntheit erlangt dieser Begriff durch die Textvertonungen großer Komponisten ( z.B. das Mozart-Requiem ).

Ruhefrist
Die Ruhefrist bezeichnet den Zeitraum, in dem eine bereits belegte Grabstätte nicht erneut belegt werden kann. Die Ruhefrist wird in der Friedhofssatzung der jeweiligen Friedhöfe festgelegt und richtet  sich nach der Bodenbeschaffenheit (meist zwischen 20 und 30 Jahren).

Sechswochenamt
Das Sechswochenamt ist eine Gedenkmesse, die in der katholischen Kirche nach ca. sechs Wochen für den Verstorbenen gehalten wird.

Seebestattung
Seebestattung ist eine Unterart der Feuerbestattung, bei der eine Spezialurne von einem Schiff im Meer versenkt wird. Die Urne soll sich hierbei innerhalb kürzester Zeit im Wasser auflösen.

Sterbeurkunde
Die Sterbeurkunde ist ein offizielles Dokument, welches den Tod eines Menschen bescheinigt. Sie wird vom Standesamt ausgestellt und von EFEU für sie automatisch und kostenlos beantragt. Eine Original-Sterbeurkunde muß überall dort einereicht werden, wo eine Geldleistung beantragt wird. In der Regel wird dies von EFEU mit übernommen.

Thanatopraxie
Die Thanatopraxie ist eine erweiterte Form der hygienischen Versorgung, die durch den ausgebildeten Thanatopraktiker vorgenommen wird. Der Thanatopraktiker ist in der Lage, mit Hilfe des modern embalming Verstorbene für eine Flugüberführung zu konservieren ( in manchen Ländern vorgeschrieben! ) oder bei durch Unfalltod entstellten Verstorbenen eine  Rekonstruktion des Körpers durchführen, so dass eine offene Aufbahrung ermöglicht wird. Der Geschäftsführer von EFEU ist einer der wenigen Thanatopraktiker in Deutschland. Wir beraten Sie gerne.

Totenbriefe
Totenbriefe und Danksagungskarten gehören zu den Trauerdrucksachen und sind professionell gedruckte Karten, die an Verwandte, Freunde und Bekannte des Verstorbenen versendet werden, um den Tod eines des nahestehenden Menschen mitzuteilen und möglicherweise zur Beerdigung einzuladen. Mit den  Dankkarten bedankt die Familie sich für alle Zeichen der Anteilnahme. Bei EFEU werden Sie umfassend über mögliche Texte und Motive beraten. Durch unsere hauseigene Druckerei erhalten sie die Karten immer schnellstmöglich.

Totenschein
Der Totenschein ist ein Dokument, welches der Arzt nach Feststellung des Todes ausstellt. Es wird meist direkt dem EFEU-Mitarbeiter ausgehändigt, da unsere erfahrenen Helfer das mehrseitige Dokument teilweise kontrollieren können um Verzögerungen im Ablauf zu verhindern. Wir leiten die Teile des Totenscheins an die entsprechenden Stellen weiter. Die Todesursache ist in einem verschlossenen Umschlag und darf von uns nicht geöffnet werden.

Traueranzeigen
Traueranzeigen sind die Zeitungsannoncen mit denen Hinterbliebene den Leserkreis von dem Tod der verstorbenen Person in Kenntniss setzen. Wir helfen Ihnen beim Aufsetzen der Todesanzeige gerne weiter. Fragen Sie Ihren EFEU-Berater.

Trauerbegleitung
Trauerbegleitung ist eine Hilfestellung, die eine nahe stehende Person oder der Bestatter dem Trauernden gibt, um ihn in seiner schwierigen Situation nicht alleine zu lassen. Trauerbgleitung durch unsere EFEU-Berater kann jedoch nur als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden werden. Wir zeigen Wege auf und unterstützen Sie bei der aktiven Trauerarbeit.

Trauerbibliothek
Eine Trauerbibliothek ist eine Sammlung von Literatur rund um das Thema Tod, Trauer und Sterben, die gelegentlich in gut ausgestatteten Bestattungshäusern für die Hinterbliebenen angeboten wird. Meist handeln die Bücher von schwierigen Themen, wie Suizid, Sterbehilfe, Kindstod u.ä.. EFEU-Kunden kann auf Wunsch ein Besuch in einer Trauerbibliothek ermöglicht werden. Sprechen Sie uns an.

Trauerdrucksachen
Trauerdrucksachen sind meist gedruckte Karten, die an Angehörige, Freunde und Bekannte verschickt werden, um den Tod eines nahe stehenden Menschen mitgeteilt wird. Hiermit wird oft Ort und Zeitpunkt der Beisetzung bekannt  gegeben.
Bei EFEU werden Sie umfassend über mögliche Texte und Motive beraten. Durch unsere hauseigene Druckerei erhalten sie die Karten immer schnellstmöglich.

Trauerfloristik
Trauerfloristik wird von einer Gärtnerei geliefert und bezeichnet den Blumenschmuck bei einer Beerdigung. Ob Kränze, Blumenherzen, Gestecke oder Streublumen, Ihr EFEU-Berater empfiehlt Ihnen den Gärtner mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältniss.

Trauermusik
Neben der objektiven Trauermusik lässt sich heute immer öfter beobachten, dass es eine subjektive Musik zur Trauer gibt. Hierunter fällt all das, was sich ein Trauernder an Musik wünscht und hört, um seine Trauer auszudrücken, ihrer Bewältigung ein Stück näher zu kommen oder auch nur die Gedanken schweifen zu lassen. In diesen Zusammenhang gehört jede Art von Musik, die den Hinterbliebenen anspricht oder an den Verstorbenen denken lässt: z. B. Musik festlicher Ereignisse im Leben zweier Menschen oder allgemein Musik aus frohen Stunden. Diese Musik, die  zwangsläufig nicht nur auf sakrale Musik beschränkt ist, steht nach unserer Erfahrung in der Wunschliste der Angehörigen an erster Stelle.

Trauerredner
Ein Trauerredner ist ein weltlicher Redner für Trauerfeiern, der diese nach den Wünschen der Angehörigen unabhängig von der Religionszugehörigkeit gestaltet. Ihr EFEU-Berater empfiehlt Ihnen den, für Sie passenden Redner, abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse.

Überführung
Die Überführung  bezeichnet im Bestattungswesen den Transport eines Verstorbenen vom Sterbeort zu einer Totenhalle oder einem Friedhof. Auch der Transport der Urne wird als Überführung bezeichnet. Siehe auch Bestattungsfahrzeug.

Urnenstele
Eine Urnenstele  ist ein säulenähnliches  Gemäuer auf einem Friedhof, in welchem Grabkammern für Urnen eingelassen sind, die meist mit einer Steinplatte verschlossen werden.

Verstreuung der Asche
Das Verstreuen der Asche von Verstorbenen ist in Deutschland nicht erlaubt. In den Niederlanden z.B. ist diese Bestattungsart zulässig und teilweise eine günstige Alternative zum anonymen Urnengrab.

Wahlgrab
Ein Wahlgrab, im Volksmund auch Gruft oder Einzelgruft genannt, ist eine Grabstätte, die im Gegensatz zum Reihengrab von den Hinterbliebenen ausgesucht werden kann. Der Vorteil dieser Grabart ist die Möglichkeit der Verlängerung, so dass mehrere Verstorbene beerdigt werden können. Urnen können auf normalen Erd-Reihengräbern auch vor Ablauf der Ruhefrist beibestattet werden, da sie nicht so tief beerdigt werden wie Särge.

Wortgottesdienst
Der Wortgottesdienst bezeichnet eine kath. Trauerfeier durch einen kath. Geistlichen.
Der Wortgottesdienst wird im Gegensatz zum Requiem nicht in der Kirche sondern meist in der Trauerhalle des Friedhofes  abgehalten.

Zelle
Als Zelle werden die Aufbahrungsräume am Friedhof bezeichnet, die der Unterbringung des Verstorbenen bis zur Bestattung dienen.

Zwangsbestattung
siehe Ordnungsamtsbestattung

Zweite Leichenschau
siehe amtsärztliches Attest